Blue Flower

Bildergalerie Naturerlebnistage

  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016
  • Naturerlebnistage_2016

Im Jahr 2016 fand ein wunderbares Projekt in Radolfzell statt. Die Naturpädagogin Angela Klein ging mehrmals mit Kindern aus geflüchteten Familien "Raus in die Natur". In dieser bebilderten Broschüre sind ihre Erfahrungen zusammengefasst: „Raus in die Natur“ Naturerlebnistage mit Kindern aus geflüchteten Familien Wir zitieren aus dem Vorwort der Broschüre:

Natur tut gut – ganz besonders in Zeiten schwieriger Lebenssituationen! Sie ist ein ruhiger aber auch anregender Ort und lockt sich einzulassen auf das Riechen, Fühlen, Lauschen. Sie gibt Kindern eine Fülle von Möglichkeiten, sich zu bewegen, zu spielen, kreativ zu sein, ihren eigenen Impulsen zu folgen und ganz einfach „Kind zu sein“. Das kommt insbesondere bei Kindern aus geflüchteten Familien oft zu kurz.

Heraus aus räumlicher Enge in der Unterkunft, weg von Sorgen und Spannungen – hinein in die Natur: Naturerlebnistage geben den Kindern Raum, mit Spiel, Spaß und allen Sinnen ihre nahe Umgebung zu erkunden, die hiesige Natur kennen zu lernen und sich dabei „auszuleben“. Umgeben von der Lebendigkeit der Natur, im Kontakt mit Tieren, Bäumen und Blumen können sie sich als Teil eines größeren Ganzen erfahren. Dabei werden sie vertraut mit ihrem neuen Lebensort, was ein wertvoller Schritt zur Integration ist. Und gemäß dem Motto „Was man kennt, das schützt man auch“ kann ihre Wertschätzung der Natur wachsen. Ganz nebenbei schaffen das gemeinsame Erkunden der Natur und das praktische Tun unzählige Gelegenheiten, auf spielerische Weise die deutsche Sprache zu lernen.

Vor diesem Hintergrund möchte der BUND-Ortsverband Radolfzell Kindern aus geflüchteten Familien wertvolle Erfahrungen in der Natur ermöglichen und bietet für sie Ausflugsangebote in der Natur an. Die seit ein paar Jahren bestehende Radolfzeller BUND-Kindergruppe ist bereits so groß, dass speziell für die Flüchtlingskinder ein neues Angebot ins Leben gerufen wurde.

In dieser Broschüre geben wir unsere Erfahrungen aus dem Projekt weiter, geben konkrete Tipps für die Gründung neuer Gruppen und stellen als Anregung eine Auswahl dafür geeigneter Aktivitäten zusammen. Möge sie andere Gruppen, Einrichtungen und Initiativen sowohl aus dem Naturschutzbereich als auch aus dem sozialen Bereich ermutigen und darin unterstützen, mit Kindern aus geflüchteten Familien in die Natur zu gehen. Wir haben unser Ziel erreicht, wenn mehr Flüchtlingskinder Natur als einen spannenden, schützenswerten Ort erleben, achtsamer und neugieriger gegenüber Tieren und Pflanzen werden, und wenn sie dort Freude erleben und Kraft schöpfen können.

Wir danken der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt), der DUH (Deutsche Umwelthilfe) und der Boehringer Stiftung des Rotary Club Radolfzell-Hegau, die unser Projekt „Raus in die Natur – Natur-Nachmittage für Radolfzeller Flüchtlingskinder“ mit ihren Mitteln großzügig gefördert und damit ermöglicht haben. Und unser Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die uns in der Natur begleitet und unterstützt haben, den Fotografinnen sowie den Kindern und ihren Familien, die uns viel Vertrauen entgegen gebracht haben!

Die wunderschönen Bilder aus der Bildergalerie sind von Beate Kunz, Silke Wissel und Angela Klein.

Freundeskreis Asyl Radolfzell, Reiner Kühl, 26.02.2017